Weltkriegs war die Wolfsschanze Führerhauptquartier Hitlers, strategisch in einem abgelegenen Gebiet situiert und für den geplanten Angriff Richtung Osten bestimmt. Die Bauarbeiten begannen im Jahre 1940, beschäftigen mehr als 3 000 Arbeiter, alles Material kam aus Deutschland. Es wurden an die 200 Bauten errichtet, für die bedeutendsten Persönlichkeiten der nazistischen Regierung - Hitlers Berater M. Bormann, Ministerpräsident und Oberbefehlshaber der Luftwaffe H. Göring, H. Himmler u. a. - baute man 7 massive Bunker. Die Bunker hatten 8 m dicke Wände und Decken. Das ganze Areal wurde von Stacheldraht und Minenfeldern umgeben, 5 km von dem Stützpunkt entstand ein kleiner Flugplatz. Die ganze Wolfsschanze wurde maskiert durch Bäume, Büsche, aber auch Planen mit Pflanzenmotiven, immer der Jahreszeit angepasst. Adolf Hitler lebte hier ab dem Jahre 1941 und verließ Wolfsschanze nur einmal für längere Zeit, und zwar für vier Monate, als er im Jahre 1942 den Vormarsch der Deutschen inspizierte. Am 24. Januar 1945 sprengten Deutsche die Anlage, damit sie dem Feind nicht in die Hände fiel, dann zogen sie sich zurück. Drei Tage später kamen die Russen, aber 10 Jahre dauerte die Beseitigung der Minen um die Wolfsschanze. Man fand mehr als 55 000 Minen. =Interessantes.
Heute ist die Wolfsschanze eine von Touristen gern besuchte Attraktion. Das ganze Objekt ist nun maskiert durch den natürlichen Bewuchs, es befindet sich hier auch ein großer Parkplatz. Vor dem Eingang kann man die Karte des Denkmals sehen, durch das Areal führt ein rot markierter Weg. Man kann die beschrifteten und nummerierten Bunker besuchen und eine Gedenktafel aus dem Jahre 1990 sehen. Die zeigt, wo Claus von Stauffenberg 1944 das Attentat auf Hitler verübte. Ein Modell in dem Ausstellungssaal zeigt das ursprüngliche Aussehen der ganzen Anlage. Die Wolfsschanze hat ganzjährig von 8 Uhr bis Sonnenuntergang geöffnet.
Wolfsschanze: Reiseführer - Ausflugstipps, Wanderungen, die besten Restaurants