Jh. vor den Dieben gründlich verborgen blieb. .
Vergessene Grabstätte
Jedes Jahr besuchten Dutzende Expeditionen die Türkei, aber bis 1880 reagierte kaum ein Forscher auf die Informationen Einheimischer, dass auf dem Berggipfel von Menschenhand gemachte steinerne Statuen stehen. Die Wissenschaftler wollten nicht akzeptieren, dass es möglich sein sollte, zu dieser Zeit noch unentdeckte Orte zu finden, und bezweifelten, dass man ein dermaßen großes Bauwerk in so einer Höhe errichten könnte.Der Entdecker: Karl Sester
Im Jahre 1880 engagierte die türkische Regierung den deutschen Ingenieur Karl Sester. Er sollte die Gegend erforschen, um neue Wege durch die Türkei zu bauen. Veranlasst durch die Erzählungen der Türken, besuchte er auch den Gipfel Nemruds und entdeckte tatsächlich Überreste einer alten türkischen Kultur mit Elementen griechischen Stils. Über seine Entdeckung informierte er sofort die Akademie in Berlin in einem detaillierten Bericht. Der wurde trotzdem für unsinnig erklärt und nicht mehr beachtet. Expedition 1881
Erst 1881 wurde den Menschen bewusst, dass es genauso wie bei Troja möglich wäre, einen neuen, noch unentdeckten Ort zu finden. Eine neue Expedition, unter der Führung von Karl Sester und Otto Puchstein, sollte Nemrut Dagh gründlich erforschen. Es zeigte sich, dass es sich um das Grab des Königs Antiochos handelt.Das Geheimnis des Königsgrabs
Dortiger Tempel, wegen häufiger Erdbeben zum Teil nur Fragmenten erhalten, war, zeigte die Forschung, bis 50 m hoch. Die Untersuchengen in Nemrut Dagh dauern bis heute. Den wohl größten Anreiz stellt für die Archäologen das Grab selbst, das bis heute nicht gefunden wurde und allen Informationen nach einen unendlichen Schatz des Königs enthält. Die Grabstätte befindet sich wahrscheinlich tief unter dem Tempel im Inneren des Berges Nemrud. Nemrut Dagh: Reiseführer - Ausflugstipps, Wanderungen, die besten Restaurants