Nach der Eroberung durch Osmanen wird Istanbul islamisiert, entwickelt sich jedoch erfolgreich weiter, es entsteht eine Reihe bedeutender Bauwerke. Die meisten historisch interessanten Bauten befinden sich in dem europäischen Teil der Stadt. Das älteste architektonische Denkmal ist die Konstantinsäule aus dem Jahre 330 nach Chr., den Anlass gab die Erhöhung zur Stadt des römischen Reiches. Eine Dominante der Stadt ist die Süleymanmoschee mit 4 Minareten und 10 Balkons, gebaut zu Anfang des 16. Jh. Der Sultan Süleyman ließ auch den Palast Topkapi bauen, in dem die Sultane bis 1839 residierten. Am Ufer des Bosporus steht der Palast Dolmabahce, Residenz der Sultane nach 1855, eigentlich ein Komplex aus mehreren Palästen, Pavillons, Moscheen, mit Springbrunnen, Höfen und Harem, auf einer Fläche von insgesamt 700 000 Quadratmetern gebaut. Das bekanntenste Symbol der Stadt ist die Hagia Sophia, Kirche der heiligen Weisheit, heute ein Museum. Ihr gegenüber steht die blaue Moschee mit sechs Minareten, gebaut 1617. Das schönste, im osmanischen Barock errichtete Bauwerk ist die Tulpenmoschee. Interessant ist auch hiesiges Archäologiemuseum mit Sammlungen antiker Kunst. Der wohl bekannteste Exponat ist die Statue Alexanders des Großen. Attraktiv für alle Besucher ist der große Basar mit zahlreichen Geschäften und unerschöpflich vielen Waren. Man sollte in Istanbul ein türkisches Bad nutzen, um Energie für die Großstadt zu tanken - Istanbul hat über 12 Millionen Einwohner..
Istanbul: Reiseführer - Ausflugstipps, Wanderungen, die besten Restaurants