Die ersten historisch bekannten Besitzer waren die Švihovští von Rýzmberk. 1420 eroberten Hussiten unter der Führung von Jan Žižka die Burg, noch im 15. Jh. wurde sie umgebaut und erweitert, die Befestigung verstärkt. Im Zentrum des Burgareals entstand der sog. Donjon, befestigter Wohnturm. Die Fläche der Burg dehnte sich bis auf 1 ha aus, 1498 wurde die Burgkapelle gebaut. Während des dreißigjährigen Krieges wurde die Burg Rabí geplündert, im 18. Jh. brannte sie nieder, 1920 teilweise rekonstruiert. Im Jahre 1954 verstaatlicht, wurde Burg Rabí 1978 zum nationalen Kulturdenkmal erklärt, in letzter Zeit wird sie rekonstruiert. Heute kann man hier ehemalige Pferdeställe, Burgverlies, erhaltene Räume im 1. Stock des Břenka-Palais, Burghof, Aussichtsterrasse und den 26 m hohen Donjon besuchen. Im Burgareal ist eine ständige Museumsexposition mit gotischen und Renaissancekacheln, archäologischen Funden aus dem 15. und 16. Jh. und einem Modell der Burg zu sehen. Es finden hier auch mehrere Kulturveranstaltungen statt..
Burg Rabí: Reiseführer - Ausflugstipps, Wanderungen, die besten Restaurants