Jahrhunderts. In dieser Zeit wurde die Siedlung, die sich unter der Burg ausgedehnt hat, zur Stadt erhoben. Der Umbau des Burgstätte aus Holz zu einer Burg aus Stein erfolgte angeblich im 12. Jahrhundert, als dieses Gebiet im Eigentum des Geschlechts der Hrabischitzer war. Interessant ist, dass unter der Herrschaft des Rudolf II. sich hier auf seinen Befehl die Alchimisten, der Engländer Edward Kelley und der Grieche Marek Mamugny, aufgehalten haben. Das problemlose Besitztum der Burg endete für die Stadt während des Dreißigjährigen Krieges. In den Jahren 1620-1631 wechselten auf der Burg etliche kaiserliche Besatzungen. Ein paar Mal während des Krieges versuchten auch die Schweden die Burg Hněvín zu erobern. Die haben die Burg zwar nicht eingenommen, haben aber wiederholt die Stadt Most verwüstet. Erst zum Ende des Krieges, im Jahre 1646 haben sie die Burg, unter der Führung des Generals Wrangel, erobert. Obwohl die Burg Hněvín bis zum Kriegsende durch die kaiserliche Armee belagert wurde, blieb sie im Besitz der Schweden. Die hielten die Burg in ihrem Besitz auch nach dem westfälischen Friedensabkommen, bis zum Oktober 1649. Nach diesen Erfahrungen schickten die Stadtbewohner von Most dem Kaiser Ferdinand III. eine Bitte um die Zustimmung zum Abriss der Burg. Sie hatten nämlich Angst, dass die Burg weiterhin die Aufmerksamkeit der Armee an sich ziehen würde und wollten auch das Baumaterial für den Wiederaufbau der Stadt nutzen. Der Kaiser hat ihrem Ersuchen im September 1650 stattgegeben. Während der folgenden, mehr auch 200 Jahre blieb der Gipfel leer. Die Erneuerung des Burgareals fing in den 70. Jahren des 20. Jahrhundert an, als schrittweise angefangen wurde mit einer Aufforstung der Hänge und Befestigungen der Wege. Im Jahre 1879 wurde an der Stelle der alten Grundmauern ein Restaurant errichtet. Im Jahre 1889 wurde hier ein Aussichtsturm aus Holz erbaut, den ein Jahr später ein starke Wind niedergerissen hat. Im Jahre 1896 wurde ein Verein gegründet, der sich zum Ziel gesetzt hat das Burgareal zu erneuern. Zunächst wurde mit dem Bau eines Aussichtsturms aus Stein begonnen. Der wurde im September 1900 beendet. Im Jahre 1905 wurde neben dem Turm ein neues Restaurant, im gotischen Stil, gebaut. Während der Jahre 1913 – 1914 wurde hier auch eine Burgkapelle erbaut. Während des ersten Weltkrieges fanden hier keine Bautätigkeiten statt. Erst im Jahre 1927 wurde hier eine überdachte Veranda gebaut. Während des zweiten Weltkrieges hat die Burg Hněvín die deutsche Armee besetzt. Nach dem Krieg, im Jahre 1950 wurde der Verwalter des Objektes das Nationale Volkskomitee der Stadt Most. Kaum ein Jahr später verfiel es. In den 60. Jahren des 20. Jahrhundert wurde Burg Hněvín nicht zugänglich, weil der Absturz einiger Teile drohte. Im Jahre 1972 wurde im westlichen Turm, in der ehemalige Burgkapelle, eine kleine Sternwarte für die Öffentlichkeit eröffnet. Nach dem Jahr 1989 erhielt die Burg Hněvín die Stadt Most, die eine aufwendige Erneuerung des ganzen Areals durchführte. Jetzt ist Burg Hněvín das beliebteste touristische Ziel in der Umgebung der Stadt Most. Die Burg dient als Restaurant und als Hotel. Auf der Burg funktioniert aber weiterhin auch die Sternwarte des Dr. Antonín Bečvář und aus dem Burgturm bietet sich Ihnen eine einzigartige Aussicht auf das Tal um Most, das Erzgebirge und das Böhmische Mittelgebirge. Alljährlich im Juni wird hier ein Tag des Magister Kelly veranstaltet..
Augenblickliche Nutzung des Objektes:
EditierenIst das Objekt für die Öffentlichkeit zugänglich:
Editieren Burg Hněvín : Reiseführer - Ausflugstipps, Wanderungen, die besten Restaurants