Während des Dreißigjährigen Krieges wurde der damalige Burgherr des Hochverrats beschuldigt und hingerichtet, die Burg Chojnik wurde konfisziert und von den Kaiserlichen besetzt. Doch wurde die Burg dank ihrer Lage auf steilen Felsen nie erobert. Nur nach einem Blitzeinschlag im Jahre 1675 brach Feuer aus, dem alle Holzteile der Burg zu Opfer fielen. Die steinerne Burgruine wurde zwar nie renoviert, doch auch nicht vergessen. Gewisse Zeit pflegte sie der bedeutende polnische Graveur und Glasschleifer Friedrich Winter. Die malerische Burgruine zieht Reisende bereits seit Ende des 18. Jh. an. Im Jahre 1822 wurde hier sogar ein Gasthaus eröffnet, das Reisenden Bergführer zur Verfügung stellte. Eine Baude, Mitte des 19. Jh. in der Nordbastion der Burg aufgemacht, ist nach einigen Renovierungen heute noch im Betrieb. Nach dem II. Weltkrieg ist die Burg Chojnik zum Sitz der Ritterbruderschaft der Burg Chojnik geworden, die hier alljährlich Mitte September Turniere veranstaltet..
Erreichbarkeit
Die Burg Chojnik kann man auf einem der drei Wanderwege erreichen: aus der Stadt Hirschberg, Stadtteil Sobieszów, führt der nicht so schwierige rot markierte Pfad zur Burg. Durch die sog. Räuberfelsen geht es auf dem schwarz markierten Weg, der Wanderweg mit grüner Markierung führt durch das Höllental. Augenblickliche Nutzung des Objektes:
EditierenIst das Objekt für die Öffentlichkeit zugänglich:
Editieren Burg Chojnik: Reiseführer - Ausflugstipps, Wanderungen, die besten Restaurants