Die Denkmäler wurden in Blocks von 30 Tonnen zersägt, um 65 Meter höher verlagert und wieder zusammen gebaut. Die Aktion wurde durch eine internationale Spendensammlung finanziert, an der sich am meisten die ägyptische Regierung und die UNESCO beteiligt hat. Die Arbeit am Projekt Abu Simbel wurden im Jahre 1959 begonnen, die Verlagerung begann im Jahre 1964 und im Jahre 1968 wurde sie beendet. Im Jahre 1979 wurden die Denkmäler Abu Simbel in das Verzeichnis der Kulturdenkmäler der UNESCO eingetragen. Der größere Tempel entstand im Zeitraum der Herrschaft des Pharao Ramses II. und wurde im Jahre 1813 durch den Schweizer Johann Ludwig Burckhardt entdeckt. Die Besonderheit des Tempels Abu Simbel ist seiner Lage. Die Orientierung in Richtung Osten ermöglicht zweimal im Jahr bei der Tagundnachtgleiche, dass die aufgehende Sonne die Statuen, die 65 m tief im Steinmassiv sind, bestrahlt. Abu Simbel gehört zu den meistbesuchten Sehenswürdigkeiten in Ägypten..
Abu Simbel: Reiseführer - Ausflugstipps, Wanderungen, die besten Restaurants